20. Mai 2021

Frage nach (Covid-)Impfung?

Mich würde interessieren, wie ihr das beurteilt. Bei uns im MT Team wird grad darüber diskutiert, dass man Mitarbeitenden welche geimpft sind zukünftig mehr Freiheiten zusprechen dürfe (diese dürfen wieder ins Office kommen, etc.). Nun müsste ja dazu erstmal erhoben werden, wer geimpft ist und wer nicht. Meiner Ansicht nach ist das (ausser man ist im Gesundheitswesen tätig) aber schon eine heikle Frage, wie die Frage nach der Gesundheit oder Schwangerschaft in einem Vorstellungsgespräch. Bin ich da zu kleinlich?
Wenn man das Szenario weiter denkt und das inhouse fragen würde, kann ich mir vorstellen, dass nicht alle ehrlich antworten, d.h. man müsste auch einen Beweis dafür heranziehen (Kopie Impfausweis z.B.), wenn man wirklich sicher gehen möchte. Auch da finde ich geht man als Arbeitgeber recht weit, wenn man sowas einverlangt.
Bin gespannt auf weitere Ansichten und ev. auch mit rechtlichem Hintergrund.

5 Antworten

Ohne jetzt die rechtlichen Bedingungen in CH zu kennen, ein "internationaler" Zugang aus AT:
Gesundheitsthemen sind heikel - auch bereits vor Corona. Wir stellen jedoch fest, dass sich Datenschutz / Privatsphäre von MA und Fürsorgepflicht als UN für seine MA etwas gegensätzlich sind. Da für uns die Fürsorge (und im konkreten die Gesundheit) "wichtiger ist" bzw. überwiegt, wird es langfristig eine Liste der geimpften Mitarbeiter:innen geben müssen. Vermutlich nicht heute, aber relativ absehbar.
Was sich aber aus vergangenen "heiklen" Gesundheitsthemen ergeben hat, ist die Übertragung des Themas an eine:n Arbeitsmediziner:in bzw. ein:e Betriebsärzt:in. Oft besteht in diese Personen ein g...

Samuel S.
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Sehe ich nicht so eng.

Wer zusätzliche Freiheiten will, muss belegen das sie ihm auch zustehen.

Eine Schwangere muss auch ein Arztzeugnis beibringen, wenn sie den Erleichterungen für sich reklamieren ...

Peter Z.
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Bei uns im Betrieb starten wir mit einer Stabilisierungsphase und 50% der MA können an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Die Home Office Pflicht ist nur dann aufgehoben, wenn man wöchentliche Betriebstests durchführt (gem. Bundesratsentscheid). Wir haben die Führungskräfte aufgefordert, dass sie in ihrem Team 3 Fragen stellen:

Wer will im Home Office arbeiten?

Wer will am Arbeitsplatz in der Firma arbeiten?

Wer ist geimpft? (Antwort freiwillig)
Die Antworten müssen sie protokollieren; wer an den Arbeitsplatz zurückkommen möchte, muss in einer Arbeitswoche (MO-FR) mindestens am Betriebstesttag anwesend sein und am Pool-Test teilnehmen (bei uns am DI). Wenn der MA einen Impftermin während der Arbeitszeit bekommt, dann darf er diesen wahrnehmen und als Arbeitszeit protokollieren. Wenn er nach der Impfung Symp...

Susanne D.
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