16. August 2021

Schlusszeugnis: Wie Schlusssatz formulieren bei einer Krankheitsgeschichte?

Ausgangslage: Der Mitarbeiter arbeitet seit ca. 15 Jahren für unser Unternehmen (langjähriger Mitarbeiter). Die Leistungen waren in den Anstellungsjahren grundsätzlich gut/konstant, jedoch zeichneten sich bereits vor 3 Jahren gesundheitliche Probleme ab, d.h. es gab viele Absenzen, oft auch in regelmässigen Abständen. Die Leistung hat dementsprechend auch darunter gelitten. Dann seit rund einem Jahr ist die Person zu 100% krankgeschrieben (eine neue, schwerwiegende Krankheit kam dazu). Das Arbeitsverhältnis wurde nun seitens Arbeitgeber per Ende September 2021 aufgelöst. Der Mitarbeiter wird den Arbeitsvertrag nicht mehr erfüllen können sowie es auch für alle Beteiligten Sinn machen würde.

Frage: Welchen Schussabschnitt in diesem Fall macht Sinn und ist rechtlich OK? Inwiefern müsste/dürfte auf die Krankheit hingewiesen werden? Vielen Dank im Voraus

1 Antwort

Wenn ich die Schilderung richtig interpretiere, dann waren von den 15 Jahren (ca.?) nur die letzten 3 Jahre von den Krankheiten geprägt. Das lässt den Schluss zu, dass die übrigen 12 Jahre wohl nicht "grundsätzlich gut" waren, sondern stets gut (oder sehr gut)! Andernfalls hättet ihr nicht solange ...

Marc F.
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