Direktbewerbung vs. Dossier Personalvermittler
Ich habe folgenden Sachverhalt zu klären. Wir haben die Firma New Hire beauftragt, für eine Stelle bei uns eine Job-Kampange mit Video, Bildmaterial etc. via Socia Media zu fahren. Dann ist eine Bewerbung hereingekommen und der Kandidat ist sehr interessant für uns. Einige Stunden später, es hat inzwischne bereits ein telefonische Vorselektionsgespräch mit New Hire und ihm stattgefunden, hat er die Bewerbung zurückgezogen. Kurz darauf ist sein Dossier via Personalvermittler bei uns gelandet. Ich bin ganz klar der Meinung, dass die Bewerbung somit über den ersten Kanal läuft (also New Hire) und der Personalvermittler uns nicht belangen kann, ich habe das dem Personalvermittler auch entsprechend per Mail mitgeteilt. Ganz nach dem Ansatz “First come, first serve”. Sehe ich das richtig? Ich möchte nicht, dass der Personalvermittler im Nachgang uns noch finanziell belangen kann.
1 Antwort
Hallo
Aus dem obigen text kann ich nicht genau schliessen, was ihr mit der Firma New Hire im vertrag alles inkludiert habt, da du von Kampagnen und von Vermittlung über den gleichen Anbieter sprichst. Die Sache mit dem Rückzug der Bewerbung ist dann eine andere Sache in meinen Augen.
Erster Punkt:
Wenn ich eine Kampagne beauftrage und der Auftragnehmer mit die Dossiers daraus zustellt, dann gehören nach meiner Auffassung die Dossiers mir als Auftraggeber und muss nicht neben der Kampagne zusätzlich für die Dossiers bezahlen. Da rate ich dir den Autrag/Vertrag nochmals zu prüfen was da drin steht, jedoch halte ich es für unklug von dem Vermittler Dossiers anzunehmen, wenn diese eure Kampagne fährt (sofer die daraus resultierenden Dossiers dann bei ihm landen).
Zweiter Punkt:
Grundsätzlich: Ich halte es bei uns so, dass der Zeitstempel gilt “first comes first serves”, gilt auch wenn mehrere Vermittler das gleiche Dossier zustel...